{"id":3268,"date":"2025-09-15T06:16:24","date_gmt":"2025-09-15T06:16:24","guid":{"rendered":"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/?p=3268"},"modified":"2025-10-03T08:43:23","modified_gmt":"2025-10-03T08:43:23","slug":"15-skizzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/en\/etappe\/tourismus\/thron-aus-kamerun\/15-skizzen\/","title":{"rendered":"15 The role as a collector"},"content":{"rendered":"<h4>Die Sammlung des Dr. Ipscher<\/h4>\n<p>\u00dcber den Erwerb der ethnografischen Sammlung des Dr. Ipscher haben wir kaum Kenntnisse. Er war nach den bisherigen Recherchen nicht an Strafexpeditionen beteiligt, d\u00fcrfte aber das Land bereist haben.<\/p>\n<p>Die Sammlung befindet sich heute im Linden-Museum Stuttgart. Schon w\u00e4hrend des Aufenthalts in Kamerun gab es einen Briefwechsel mit Graf von Linden, der die Schenkung der Sammlung an den W\u00fcrttembergischen K\u00f6nig vorbereitete. Dieser \u00fcbereignete sie dann dem Linden-Museum. Nach Ipschers R\u00fcckkehr im November 1902 wurden die Objekte erst einmal in Wusterhausen ausgestellt. F\u00fcr die Schenkung nach Stuttgart wurde Dr. Ipscher f\u00fcr eine Ehrung vorgeschlagen.&nbsp;<\/p>\n<p>Dass er diese erhielt, wird indirekt in einem Brief an Graf Linden am 18. Dezember 1903 best\u00e4tigt, in dem er sich bedankt: \u201ef\u00fcr die mir zuteil gewordene Ehre, die ich doch nur Ihrer liebensw\u00fcrdigen Vermittlung verdanke. Kriegerische Lorbeeren in Kamerun zu erwerben, war mir nicht beschieden. Umso mehr freue ich mich, da\u00df wenigstens der ethnologische Teil meiner T\u00e4tigkeit sichtbare Anerkennung gefunden hat.\u201c Vermutlich erhielt er den W\u00fcrttembergischen Friedrichs-Orden.<\/p>\n<p>In seinem Wusterhausener Nachlass finden wir nur solche Objekte, die entweder f\u00fcr das Museum nicht interessant waren oder die einen pers\u00f6nlichen Bezug haben. Gerade die Fotos zeigen, dass Dr. Ipscher auch nach seiner R\u00fcckkehr noch an Kamerun interessiert war, da einige Fotos erst nach 1902 entstanden sein k\u00f6nnen (z.B. das der \u201cPagode\u201d, die erst 1905 fertig gestellt wurde).&nbsp;<\/p>\n<h4 style=\"\">Foto des \u201cAfrikazimmers\u201d<\/h4>\n<p><span><a href=\"http:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/71-e1759479127919.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" data-id=\"3521\" width=\"499\" data-init-width=\"740\" height=\"361\" data-init-height=\"536\" title=\"71\" loading=\"lazy\" src=\"\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/71-e1759479127919.jpg\" data-link-wrap=\"true\" data-width=\"499\" data-height=\"361\" style=\"aspect-ratio: auto 740 \/ 536;\"><\/a><\/span><\/p>\n<p>Landungsbr\u00fccke, Kamerun<\/p>\n<p>Im November 1902 kehrte er nach Deutschland und nach Wusterhausen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>\u00dcberliefert ist, dass er 1902\/1903 f\u00fcr eine Ausstellung der Objekte zwei R\u00e4ume anmietete und gegen Eintritt zeigte. Den Erl\u00f6s spendete er dem Vaterl\u00e4ndischen Frauenverein.<\/p>\n<p>Er hielt auch einen Vortrag zu Kamerun.<\/p>\n<h4>Objekte \u2013 das Krokodil<\/h4>\n<p><span><a href=\"http:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image107.jpeg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"In der \u201eWunderkammer\u201c der Dauerausstellung ausgestellt:Eine Krokodilhaut ohne Kopf \u2013 ein Nilkrokodil, Art nicht n\u00e4her bestimmbar\" data-id=\"3522\" width=\"413\" data-init-width=\"509\" height=\"613\" data-init-height=\"756\" title=\"image107\" loading=\"lazy\" src=\"\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image107.jpeg\" data-link-wrap=\"true\" data-width=\"413\" data-height=\"613\" style=\"aspect-ratio: auto 509 \/ 756;\"><\/a><\/span><\/p>\n<p>In der \u201eWunderkammer\u201c der Dauerausstellung ausgestellt:  Eine Krokodilhaut ohne Kopf \u2013  ein Nilkrokodil, Art nicht n\u00e4her bestimmbar<\/p>\n<p><span><a href=\"http:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image106-2000px.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Eine Krokodilhaut ohne Kopf \u2013 ein Nilkrokodil, Art nicht n\u00e4her bestimmbar\" data-id=\"3523\" width=\"332\" data-init-width=\"332\" height=\"573\" data-init-height=\"573\" title=\"image106-2000px\" loading=\"lazy\" src=\"\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image106-2000px.jpg\" data-link-wrap=\"true\" data-width=\"332\" data-height=\"573\" style=\"aspect-ratio: auto 332 \/ 573;\"><\/a><\/span><\/p>\n<h4>Objekte \u2013 der \u201cThron\u201d<\/h4>\n<p><span><a href=\"http:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image108-2000px.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Darstellung eines Elefanten, der eine Frucht mit dem R\u00fcssel h\u00e4lt; zwei Schlangen, eine mit einem Fisch, eine mit einem Vogel als Beute; ein Krokodil mit einem runden Objekt vor der Schnauze. In der oberen Mitte eine halbplastische Kugel mit geometrischer Kreuzgravur\" data-id=\"3524\" width=\"499\" data-init-width=\"976\" height=\"333\" data-init-height=\"651\" title=\"image108-2000px\" loading=\"lazy\" src=\"\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image108-2000px.jpg\" data-link-wrap=\"true\" data-width=\"499\" data-height=\"333\" style=\"aspect-ratio: auto 976 \/ 651;\"><\/a><\/span><\/p>\n<p>Darstellung eines Elefanten, der eine Frucht mit dem R\u00fcssel h\u00e4lt;  zwei Schlangen, eine mit einem Fisch, eine mit einem Vogel als Beute;  ein Krokodil mit einem runden Objekt vor der Schnauze.  In der oberen Mitte eine halbplastische Kugel mit geometrischer Kreuzgravur<\/p>\n<h6>Geschnitzter Sitz mit Pythons, Krokodil und Elefant<\/h6>\n<p>Der im Wegemuseum befindliche, aus Ipschers Nachlass stammende Hocker mit den zoomorphen Schnitzereien und dem Namenszug \u201eOberstabsarzt Dr. Ipscher\u201c wurde h\u00f6chstwahr-scheinlich in den Werkst\u00e4tten der Basler Missionsstation hergestellt.<\/p>\n<p><span><a href=\"http:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image109-2000px.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Namenszug\" data-id=\"3526\" width=\"499\" data-init-width=\"1114\" height=\"335\" data-init-height=\"747\" title=\"image109-2000px\" loading=\"lazy\" src=\"\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image109-2000px.jpg\" data-link-wrap=\"true\" data-width=\"499\" data-height=\"335\" style=\"aspect-ratio: auto 1114 \/ 747;\"><\/a><\/span><\/p>\n<p>Namenszug<\/p>\n<h6>Der \u201cThron\u201d, ein Souvenir<\/h6>\n<p>Mit Erlaubnis des K\u00f6nigs, der die Abwandlung und Profanisierung dieses ansonsten personalisierten M\u00f6bels m\u00f6glich machte, wurde der klassische Duala-Hocker weiterent-wickelt und ein beliebtes Souvenir.<\/p>\n<h4>Linden-Museum Stuttgart<\/h4>\n<p><span><a href=\"http:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image110-2000px.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"\u00a9 Linden-Museum Stuttgart, Foto Harald V\u00f6lkl\" data-id=\"3528\" width=\"270\" data-init-width=\"473\" height=\"182\" data-init-height=\"319\" title=\"image110-2000px\" loading=\"lazy\" src=\"\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image110-2000px.jpg\" data-link-wrap=\"true\" data-width=\"270\" data-height=\"182\" style=\"aspect-ratio: auto 473 \/ 319;\"><\/a><\/span><\/p>\n<p>\u00a9 Linden-Museum Stuttgart, Foto Harald V\u00f6lkl<\/p>\n<p style=\"\">Link: <a href=\"https:\/\/wegemuseum.de\" style=\"outline: none;\">www.weiterf\u00fchrenderlink.de<\/a><\/p>\n<p>Das nach Karl Graf von Linden benannte Museum entstand aus den Sammlungen au\u00dfereurop\u00e4ischer Provenienz, die Mitglieder des W\u00fcrttembergischen Vereins f\u00fcr Handels-geographie und F\u00f6rderung Deutscher Interessen im Ausland e.V. zusammengetragen hatten, bis 1911 das Linden-Museum er\u00f6ffnet wurde. Graf von Linden war M\u00e4zen und Akquisiteur von Kulturgut anderer V\u00f6lker, das er f\u00fcr ein deutsches Publikum anschaulich, im Geiste kolonialer Ideen, aber auch der Volksbildung zu pr\u00e4sentieren versuchte. Seine Begeisterung f\u00fcr fremde Lebenswelten \u00fcbertrug er auf H\u00e4ndler, Missionare, Schutztruppenangeh\u00f6rige und Forscher und \u00fcberzeugte sie, ihre Sammlungen in \u201eseine\u201c Institution zu geben. Das Reichskolonialamt hatte festgelegt, dass alle ethnologischen Sammlungen aus den Kolonien zun\u00e4chst an das Berliner V\u00f6lkerkundemuseum zu \u00fcbergeben waren, andere H\u00e4user erhielten nur Dubletten. Durch eine Schenkung an den w\u00fcrttembergischen K\u00f6nig wurde diese Bestimmung umgangen. Graf von Linden hatte auf diese Weise aus kulturhistorischer Sicht gro\u00dfartige Kunstwerke aus den deutschen Kolonien und auch anderen L\u00e4ndern nach Stuttgart geholt. Die kritischen Erwerbsumst\u00e4nde wurden damals nicht hinterfragt.<\/p>\n<h4>Ipschers Sammlung im Linden-Museum Stuttgart<\/h4>\n<p><span><a href=\"http:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image112.jpeg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Reproduktion der Liste \u00a9 Linden-Museum Stuttgart\" data-id=\"3531\" width=\"499\" data-init-width=\"1125\" height=\"630\" data-init-height=\"1421\" title=\"image112\" loading=\"lazy\" src=\"\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image112.jpeg\" data-link-wrap=\"true\" data-width=\"499\" data-height=\"630\" style=\"aspect-ratio: auto 1125 \/ 1421;\"><\/a><\/span><\/p>\n<p>Reproduktion der Liste \u00a9 Linden-Museum Stuttgart<\/p>\n<p>Eine handgeschriebene Liste mit 103 Eintr\u00e4gen von Dr. Georg Paul Ipscher, die 1902 seine Ethnographica-Sammlung dokumentiert, liegt im Archiv des Linden-Museum Stuttgart.<\/p>\n<p>Zwei Objekte davon gingen im Tausch 1971 an die Johann-Gutenberg-Universit\u00e4tssammlung in Mainz und sind in der Deutschen Digitalen Bibliothek online zu finden: eine Flasche mit Bastmantel und ein Korb aus Kamerun.<\/p>\n<p><span><a href=\"http:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image113-2000px.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Reproduktion des Briefes \u00a9 Linden-Museum Stuttgart\" data-id=\"3532\" width=\"499\" data-init-width=\"543\" height=\"756\" data-init-height=\"823\" title=\"image113-2000px\" loading=\"lazy\" src=\"\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image113-2000px.jpg\" data-link-wrap=\"true\" data-width=\"499\" data-height=\"756\" style=\"aspect-ratio: auto 543 \/ 823;\"><\/a><\/span><\/p>\n<p>Reproduktion des Briefes \u00a9 Linden-Museum Stuttgart<\/p>\n<p>Ein Brief an den Grafen von Linden beschreibt Dr. Ipschers Haltung zu seiner Sammlung und auch seine Herkunft.<\/p>\n<p>Duala, den 6.6.02<\/p>\n<p>Hochzuverehrender Herr Graf!<\/p>\n<p>In Erwiderung Ihres gesch\u00e4tzten Schreibens vom 25.3.1902 mu\u00df ich Ihnen zu meinem Bedauern mitteilen, da\u00df meine Sammlung Ihnen doch wohl in zu rosigen Farben geschildert ist. Namentlich, was die G\u00f6tzen anbelangt, bin ich jetzt sehr skeptisch geworden. Ich f\u00fcrchte, sie sind in der N\u00e4he von Duala zum Zweck der T\u00e4uschung von findigen H\u00e4ndlern hergestellt worden. Auch was ich sonst besitze, ist nicht viel wert. Die meisten Sachen habe ich schon<\/p>\n<p>nach Hause zu meinen Eltern versandt, die zwar auch in einer Stadt mit a.D. hinter dem Namen wohnen; aber mit dem stolzen, alten Ulm und der sch\u00f6nen blauen Donau kann sich mein Heimatst\u00e4dtchen in der Mark Brandenburg und sein Fl\u00fc\u00dfchen nicht messen. Ich will Ihnen den Namen nicht vorenthalten, auch auf die Gefahr hin, da\u00df sie ihn zum ersten Mal h\u00f6ren: Wusterhausen a\/Dosse. [&#8230;]<\/p>\n<p>Meine Familie stammt auch aus S\u00fcdgermanien \u2013 ich w\u00e4hle absichtlich diesen Ausdruck, weil S\u00fcddeutschland mir [ein] zu eng begrenzter geografischer Begriff ist \u2013 aus dem Salzburgischen, wo sie als Bauern ihr Feld bestellten. Sie sind von Erzbischof Firmian ihres Glaubens wegen vertrieben und von Friedrich Wilhelm I. um 1733 mit anderen Schicksalsgenossen in Ost-Preu\u00dfen angesiedelt worden. [&#8230;]<\/p>\n<p>Ich komme im November nach Hause.<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sammlung des Dr. Ipscher \u00dcber den Erwerb der ethnografischen Sammlung des Dr. Ipscher haben wir kaum Kenntnisse. Er war nach den bisherigen Recherchen nicht an Strafexpeditionen beteiligt, d\u00fcrfte aber das Land bereist haben. Die Sammlung befindet sich heute im Linden-Museum Stuttgart. 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Er war nach den bisherigen Recherchen nicht an Strafexpeditionen beteiligt, d\u00fcrfte aber das Land bereist haben.<\/p><p>Die Sammlung befindet sich heute im Linden-Museum Stuttgart. Schon w\u00e4hrend des Aufenthalts in Kamerun gab es einen Briefwechsel mit Graf von Linden, der die Schenkung der Sammlung an den W\u00fcrttembergischen K\u00f6nig vorbereitete. Dieser \u00fcbereignete sie dann dem Linden-Museum. Nach Ipschers R\u00fcckkehr im November 1902 wurden die Objekte erst einmal in Wusterhausen ausgestellt. F\u00fcr die Schenkung nach Stuttgart wurde Dr. Ipscher f\u00fcr eine Ehrung vorgeschlagen.&nbsp;<\/p><\/div><\/div><\/div><div class=\"tcb-flex-col\"><div class=\"tcb-col\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><p>Dass er diese erhielt, wird indirekt in einem Brief an Graf Linden am 18. Dezember 1903 best\u00e4tigt, in dem er sich bedankt: \u201ef\u00fcr die mir zuteil gewordene Ehre, die ich doch nur Ihrer liebensw\u00fcrdigen Vermittlung verdanke. Kriegerische Lorbeeren in Kamerun zu erwerben, war mir nicht beschieden. Umso mehr freue ich mich, da\u00df wenigstens der ethnologische Teil meiner T\u00e4tigkeit sichtbare Anerkennung gefunden hat.\u201c Vermutlich erhielt er den W\u00fcrttembergischen Friedrichs-Orden.<\/p><p>In seinem Wusterhausener Nachlass finden wir nur solche Objekte, die entweder f\u00fcr das Museum nicht interessant waren oder die einen pers\u00f6nlichen Bezug haben. Gerade die Fotos zeigen, dass Dr. Ipscher auch nach seiner R\u00fcckkehr noch an Kamerun interessiert war, da einige Fotos erst nach 1902 entstanden sein k\u00f6nnen (z.B. das der \u201cPagode\u201d, die erst 1905 fertig gestellt wurde).&nbsp;<\/p><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-68c7aefdbe65a3\"><h4 class=\"\" style=\"\" data-css=\"tve-u-68c7aefdbe65d1\">Foto des \u201cAfrikazimmers\u201d<\/h4><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tve-elem-default-pad\" data-css=\"tve-u-199a91ca191\" style=\"\">\n\t<div class=\"tve-content-box-background\"><\/div>\n\t<div class=\"tve-cb\"><div class=\"thrv_wrapper thrv-columns\" style=\"--tcb-col-el-width: 840;\"><div class=\"tcb-flex-row v-2 tcb-resized tcb--cols--2\"><div class=\"tcb-flex-col\" data-css=\"tve-u-199a91ca18e\" style=\"\"><div class=\"tcb-col\"><div class=\"thrv_wrapper tve_image_caption\" data-css=\"tve-u-199a91ca192\" style=\"\"><span class=\"tve_image_frame\"><a href=\"http:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/71-e1759479127919.jpg\" target=\"_blank\"><img class=\"tve_image wp-image-3521\" alt=\"\" data-id=\"3521\" width=\"499\" data-init-width=\"740\" height=\"361\" data-init-height=\"536\" title=\"71\" loading=\"lazy\" src=\"\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/71-e1759479127919.jpg\" data-link-wrap=\"true\" data-width=\"499\" data-height=\"361\" style=\"aspect-ratio: auto 740 \/ 536;\"><\/a><\/span><p class=\"thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text\">Landungsbr\u00fccke, Kamerun<\/p><\/div><\/div><\/div><div class=\"tcb-flex-col\" data-css=\"tve-u-199a91ca190\" style=\"\"><div class=\"tcb-col\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\">\t<p>Im November 1902 kehrte er nach Deutschland und nach Wusterhausen zur\u00fcck.<\/p><p>\u00dcberliefert ist, dass er 1902\/1903 f\u00fcr eine Ausstellung der Objekte zwei R\u00e4ume anmietete und gegen Eintritt zeigte. Den Erl\u00f6s spendete er dem Vaterl\u00e4ndischen Frauenverein.<\/p><p>Er hielt auch einen Vortrag zu Kamerun.<\/p><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><h4 class=\"\">Objekte \u2013 das Krokodil<\/h4><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tve-elem-default-pad\" data-css=\"tve-u-199a922699a\" style=\"\">\n\t<div class=\"tve-content-box-background\"><\/div>\n\t<div class=\"tve-cb\"><div class=\"thrv_wrapper thrv-columns\" style=\"--tcb-col-el-width: 840;\"><div class=\"tcb-flex-row v-2 tcb--cols--2\"><div class=\"tcb-flex-col\"><div class=\"tcb-col\"><div class=\"thrv_wrapper tve_image_caption\" data-css=\"tve-u-199a9236dd7\"><span class=\"tve_image_frame\"><a href=\"http:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image107.jpeg\" target=\"_blank\"><img class=\"tve_image tcb-moved-image wp-image-3522\" alt=\"In der \u201eWunderkammer\u201c der Dauerausstellung ausgestellt:\n\nEine Krokodilhaut ohne Kopf \u2013 \nein Nilkrokodil, Art nicht n\u00e4her bestimmbar\" data-id=\"3522\" width=\"413\" data-init-width=\"509\" height=\"613\" data-init-height=\"756\" title=\"image107\" loading=\"lazy\" src=\"\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image107.jpeg\" data-link-wrap=\"true\" data-width=\"413\" data-height=\"613\" style=\"aspect-ratio: auto 509 \/ 756;\" data-css=\"tve-u-199a9243f8f\"><\/a><\/span><p class=\"thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text\">In der \u201eWunderkammer\u201c der Dauerausstellung ausgestellt:  Eine Krokodilhaut ohne Kopf \u2013  ein Nilkrokodil, Art nicht n\u00e4her bestimmbar<\/p><\/div><\/div><\/div><div class=\"tcb-flex-col\"><div class=\"tcb-col\"><div class=\"thrv_wrapper tve_image_caption\" data-css=\"tve-u-199a924f69f\"><span class=\"tve_image_frame\"><a href=\"http:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image106-2000px.jpg\" target=\"_blank\"><img class=\"tve_image wp-image-3523\" alt=\"Eine Krokodilhaut ohne Kopf \u2013 \nein Nilkrokodil, Art nicht n\u00e4her bestimmbar\" data-id=\"3523\" width=\"332\" data-init-width=\"332\" height=\"573\" data-init-height=\"573\" title=\"image106-2000px\" loading=\"lazy\" src=\"\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image106-2000px.jpg\" data-link-wrap=\"true\" data-width=\"332\" data-height=\"573\" style=\"aspect-ratio: auto 332 \/ 573;\"><\/a><\/span><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><h4 class=\"\">Objekte \u2013 der \u201cThron\u201d<\/h4><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tve-elem-default-pad\" data-css=\"tve-u-199a9296943\" style=\"\">\n\t<div class=\"tve-content-box-background\"><\/div>\n\t<div class=\"tve-cb\"><div class=\"thrv_wrapper thrv-columns\" style=\"--tcb-col-el-width: 840;\"><div class=\"tcb-flex-row v-2 tcb-resized tcb--cols--2\"><div class=\"tcb-flex-col\" data-css=\"tve-u-199a9296941\" style=\"\"><div class=\"tcb-col\"><div class=\"thrv_wrapper tve_image_caption\" data-css=\"tve-u-199a9296944\" style=\"\"><span class=\"tve_image_frame\"><a href=\"http:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image108-2000px.jpg\" target=\"_blank\"><img class=\"tve_image tcb-moved-image wp-image-3524\" alt=\"Darstellung eines Elefanten, der eine Frucht mit dem R\u00fcssel h\u00e4lt; \nzwei Schlangen, eine mit einem Fisch, eine mit einem Vogel als Beute; \nein Krokodil mit einem runden Objekt vor der Schnauze. \nIn der oberen Mitte eine halbplastische Kugel mit geometrischer Kreuzgravur\" data-id=\"3524\" width=\"499\" data-init-width=\"976\" height=\"333\" data-init-height=\"651\" title=\"image108-2000px\" loading=\"lazy\" src=\"\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image108-2000px.jpg\" data-link-wrap=\"true\" data-width=\"499\" data-height=\"333\" style=\"aspect-ratio: auto 976 \/ 651;\" data-css=\"tve-u-199a92b45ff\"><\/a><\/span><p class=\"thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text\">Darstellung eines Elefanten, der eine Frucht mit dem R\u00fcssel h\u00e4lt;  zwei Schlangen, eine mit einem Fisch, eine mit einem Vogel als Beute;  ein Krokodil mit einem runden Objekt vor der Schnauze.  In der oberen Mitte eine halbplastische Kugel mit geometrischer Kreuzgravur<\/p><\/div><\/div><\/div><div class=\"tcb-flex-col\" data-css=\"tve-u-199a9296942\" style=\"\"><div class=\"tcb-col\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><h6 class=\"\">Geschnitzter Sitz mit Pythons, Krokodil und Elefant<\/h6><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\">\t<p>Der im Wegemuseum befindliche, aus Ipschers Nachlass stammende Hocker mit den zoomorphen Schnitzereien und dem Namenszug \u201eOberstabsarzt Dr. Ipscher\u201c wurde h\u00f6chstwahr-scheinlich in den Werkst\u00e4tten der Basler Missionsstation hergestellt.<\/p><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tve-elem-default-pad\" data-css=\"tve-u-199a9296943\" style=\"\">\n\t<div class=\"tve-content-box-background\"><\/div>\n\t<div class=\"tve-cb\"><div class=\"thrv_wrapper thrv-columns\" style=\"--tcb-col-el-width: 840;\"><div class=\"tcb-flex-row v-2 tcb-resized tcb--cols--2\"><div class=\"tcb-flex-col\" data-css=\"tve-u-199a9296941\" style=\"\"><div class=\"tcb-col\"><div class=\"thrv_wrapper tve_image_caption\" data-css=\"tve-u-199a9296944\" style=\"\"><span class=\"tve_image_frame\"><a href=\"http:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image109-2000px.jpg\" target=\"_blank\"><img class=\"tve_image tcb-moved-image wp-image-3526\" alt=\"Namenszug\" data-id=\"3526\" width=\"499\" data-init-width=\"1114\" height=\"335\" data-init-height=\"747\" title=\"image109-2000px\" loading=\"lazy\" src=\"\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image109-2000px.jpg\" data-link-wrap=\"true\" data-width=\"499\" data-height=\"335\" style=\"aspect-ratio: auto 1114 \/ 747;\" data-css=\"tve-u-199a92b45ff\"><\/a><\/span><p class=\"thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text\">Namenszug<\/p><\/div><\/div><\/div><div class=\"tcb-flex-col\" data-css=\"tve-u-199a9296942\" style=\"\"><div class=\"tcb-col\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><h6 class=\"\">Der \u201cThron\u201d, ein Souvenir<\/h6><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\">\t<p>Mit Erlaubnis des K\u00f6nigs, der die Abwandlung und Profanisierung dieses ansonsten personalisierten M\u00f6bels m\u00f6glich machte, wurde der klassische Duala-Hocker weiterent-wickelt und ein beliebtes Souvenir.<\/p><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><h4 class=\"\">Linden-Museum Stuttgart<\/h4><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tve-elem-default-pad\" data-css=\"tve-u-199a9304b93\" style=\"\">\n\t<div class=\"tve-content-box-background\"><\/div>\n\t<div class=\"tve-cb\"><div class=\"thrv_wrapper thrv-columns\" style=\"--tcb-col-el-width: 840;\"><div class=\"tcb-flex-row v-2 tcb-resized tcb--cols--2\"><div class=\"tcb-flex-col c-33\" data-css=\"tve-u-199a9312b7b\" style=\"\"><div class=\"tcb-col\"><div class=\"thrv_wrapper tve_image_caption\" data-css=\"tve-u-199a9322d4d\" style=\"\"><span class=\"tve_image_frame\"><a href=\"http:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image110-2000px.jpg\" target=\"_blank\"><img class=\"tve_image wp-image-3528\" alt=\"\u00a9 Linden-Museum Stuttgart, Foto Harald V\u00f6lkl\" data-id=\"3528\" width=\"270\" data-init-width=\"473\" height=\"182\" data-init-height=\"319\" title=\"image110-2000px\" loading=\"lazy\" src=\"\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image110-2000px.jpg\" data-link-wrap=\"true\" data-width=\"270\" data-height=\"182\" style=\"aspect-ratio: auto 473 \/ 319;\"><\/a><\/span><p class=\"thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text\">\u00a9 Linden-Museum Stuttgart, Foto Harald V\u00f6lkl<\/p><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\" data-css=\"tve-u-68c7aefdbe65a3\" style=\"\"><p data-css=\"tve-u-68c7aefdbe66b6\" style=\"\">Link: <a class=\"\" href=\"https:\/\/wegemuseum.de\" style=\"outline: none;\">www.weiterf\u00fchrenderlink.de<\/a><\/p><\/div><\/div><\/div><div class=\"tcb-flex-col c-66\" data-css=\"tve-u-199a9312b83\" style=\"\"><div class=\"tcb-col\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\">\t<p>Das nach Karl Graf von Linden benannte Museum entstand aus den Sammlungen au\u00dfereurop\u00e4ischer Provenienz, die Mitglieder des W\u00fcrttembergischen Vereins f\u00fcr Handels-geographie und F\u00f6rderung Deutscher Interessen im Ausland e.V. zusammengetragen hatten, bis 1911 das Linden-Museum er\u00f6ffnet wurde. Graf von Linden war M\u00e4zen und Akquisiteur von Kulturgut anderer V\u00f6lker, das er f\u00fcr ein deutsches Publikum anschaulich, im Geiste kolonialer Ideen, aber auch der Volksbildung zu pr\u00e4sentieren versuchte. Seine Begeisterung f\u00fcr fremde Lebenswelten \u00fcbertrug er auf H\u00e4ndler, Missionare, Schutztruppenangeh\u00f6rige und Forscher und \u00fcberzeugte sie, ihre Sammlungen in \u201eseine\u201c Institution zu geben. Das Reichskolonialamt hatte festgelegt, dass alle ethnologischen Sammlungen aus den Kolonien zun\u00e4chst an das Berliner V\u00f6lkerkundemuseum zu \u00fcbergeben waren, andere H\u00e4user erhielten nur Dubletten. Durch eine Schenkung an den w\u00fcrttembergischen K\u00f6nig wurde diese Bestimmung umgangen. Graf von Linden hatte auf diese Weise aus kulturhistorischer Sicht gro\u00dfartige Kunstwerke aus den deutschen Kolonien und auch anderen L\u00e4ndern nach Stuttgart geholt. Die kritischen Erwerbsumst\u00e4nde wurden damals nicht hinterfragt.<\/p><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><h4 class=\"\">Ipschers Sammlung im Linden-Museum Stuttgart<\/h4><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tve-elem-default-pad\" data-css=\"tve-u-199a937f960\" style=\"\">\n\t<div class=\"tve-content-box-background\"><\/div>\n\t<div class=\"tve-cb\"><div class=\"thrv_wrapper thrv-columns\" style=\"--tcb-col-el-width: 840;\"><div class=\"tcb-flex-row v-2 tcb-resized tcb--cols--2\"><div class=\"tcb-flex-col\" data-css=\"tve-u-199a937f95d\" style=\"\"><div class=\"tcb-col\"><div class=\"thrv_wrapper tve_image_caption\" data-css=\"tve-u-199a937f961\" style=\"\"><span class=\"tve_image_frame\"><a href=\"http:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image112.jpeg\" target=\"_blank\"><img class=\"tve_image wp-image-3531\" alt=\"Reproduktion der Liste \u00a9 Linden-Museum Stuttgart\" data-id=\"3531\" width=\"499\" data-init-width=\"1125\" height=\"630\" data-init-height=\"1421\" title=\"image112\" loading=\"lazy\" src=\"\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image112.jpeg\" data-link-wrap=\"true\" data-width=\"499\" data-height=\"630\" style=\"aspect-ratio: auto 1125 \/ 1421;\"><\/a><\/span><p class=\"thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text\">Reproduktion der Liste \u00a9 Linden-Museum Stuttgart<\/p><\/div><\/div><\/div><div class=\"tcb-flex-col\" data-css=\"tve-u-199a937f95f\" style=\"\"><div class=\"tcb-col\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><p>Eine handgeschriebene Liste mit 103 Eintr\u00e4gen von Dr. Georg Paul Ipscher, die 1902 seine Ethnographica-Sammlung dokumentiert, liegt im Archiv des Linden-Museum Stuttgart.<\/p><p>Zwei Objekte davon gingen im Tausch 1971 an die Johann-Gutenberg-Universit\u00e4tssammlung in Mainz und sind in der Deutschen Digitalen Bibliothek online zu finden: eine Flasche mit Bastmantel und ein Korb aus Kamerun.<\/p><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv-columns\" style=\"--tcb-col-el-width: 840;\"><div class=\"tcb-flex-row v-2 tcb-resized tcb--cols--2\"><div class=\"tcb-flex-col\" data-css=\"tve-u-199a937f95d\" style=\"\"><div class=\"tcb-col\"><div class=\"thrv_wrapper tve_image_caption\" data-css=\"tve-u-199a937f961\" style=\"\"><span class=\"tve_image_frame\"><a href=\"http:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image113-2000px.jpg\" target=\"_blank\"><img class=\"tve_image wp-image-3532\" alt=\"Reproduktion des Briefes \u00a9 Linden-Museum Stuttgart\" data-id=\"3532\" width=\"499\" data-init-width=\"543\" height=\"756\" data-init-height=\"823\" title=\"image113-2000px\" loading=\"lazy\" src=\"\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image113-2000px.jpg\" data-link-wrap=\"true\" data-width=\"499\" data-height=\"756\" style=\"aspect-ratio: auto 543 \/ 823;\"><\/a><\/span><p class=\"thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text\">Reproduktion des Briefes \u00a9 Linden-Museum Stuttgart<\/p><\/div><\/div><\/div><div class=\"tcb-flex-col\" data-css=\"tve-u-199a937f95f\" style=\"\"><div class=\"tcb-col\"><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\"><p>Ein Brief an den Grafen von Linden beschreibt Dr. Ipschers Haltung zu seiner Sammlung und auch seine Herkunft.<\/p><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv_text_element\">\t<p>Duala, den 6.6.02<\/p><p>Hochzuverehrender Herr Graf!<\/p><p>In Erwiderung Ihres gesch\u00e4tzten Schreibens vom 25.3.1902 mu\u00df ich Ihnen zu meinem Bedauern mitteilen, da\u00df meine Sammlung Ihnen doch wohl in zu rosigen Farben geschildert ist. Namentlich, was die G\u00f6tzen anbelangt, bin ich jetzt sehr skeptisch geworden. Ich f\u00fcrchte, sie sind in der N\u00e4he von Duala zum Zweck der T\u00e4uschung von findigen H\u00e4ndlern hergestellt worden. Auch was ich sonst besitze, ist nicht viel wert. Die meisten Sachen habe ich schon<\/p><p>nach Hause zu meinen Eltern versandt, die zwar auch in einer Stadt mit a.D. hinter dem Namen wohnen; aber mit dem stolzen, alten Ulm und der sch\u00f6nen blauen Donau kann sich mein Heimatst\u00e4dtchen in der Mark Brandenburg und sein Fl\u00fc\u00dfchen nicht messen. Ich will Ihnen den Namen nicht vorenthalten, auch auf die Gefahr hin, da\u00df sie ihn zum ersten Mal h\u00f6ren: Wusterhausen a\/Dosse. [...]<\/p><p>Meine Familie stammt auch aus S\u00fcdgermanien \u2013 ich w\u00e4hle absichtlich diesen Ausdruck, weil S\u00fcddeutschland mir [ein] zu eng begrenzter geografischer Begriff ist \u2013 aus dem Salzburgischen, wo sie als Bauern ihr Feld bestellten. Sie sind von Erzbischof Firmian ihres Glaubens wegen vertrieben und von Friedrich Wilhelm I. um 1733 mit anderen Schicksalsgenossen in Ost-Preu\u00dfen angesiedelt worden. [...]<\/p><p>Ich komme im November nach Hause.<\/p><p><\/p><\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>","tve_custom_css":"@media (min-width: 300px){[data-css=\"tve-u-68c7aefdbe64b3\"] { background-image: linear-gradient(var(--tcb-skin-color-21),var(--tcb-skin-color-21)) !important; background-size: auto !important; background-position: 50% 50% !important; background-attachment: scroll !important; background-repeat: no-repeat !important; --background-image: linear-gradient(var(--tcb-skin-color-21),var(--tcb-skin-color-21)) !important; --background-size: auto auto !important; --background-position: 50% 50% !important; --background-attachment: scroll !important; --background-repeat: no-repeat !important; --tve-applied-background-image: linear-gradient(var$(--tcb-skin-color-21),var$(--tcb-skin-color-21)) !important; }[data-css=\"tve-u-68c7aefdbe6568\"] { margin-bottom: 0px !important; }[data-css=\"tve-u-68c7aefdbe6581\"] { padding-bottom: 0px !important; }[data-css=\"tve-u-68c7aefdbe63f9\"] { margin-top: 0px !important; margin-bottom: 30px !important; }[data-css=\"tve-u-68c7aefdbe65a3\"] { margin-top: 40px !important; }:not(#tve) [data-css=\"tve-u-68c7aefdbe65d1\"] { line-height: 1.55em !important; }:not(#tve) [data-css=\"tve-u-68c7aefdbe66b6\"] { line-height: 1.55em !important; }.tcb-post-list[data-css=\"tve-u-17c36d83415\"] .post-wrapper.thrv_wrapper { width: calc((100% - 0px) \/ 1); }.tcb-post-list[data-css=\"tve-u-17c36d83415\"] .post-wrapper.thrv_wrapper:nth-child(n+2) { margin-top: 15px !important; }.tcb-post-list[data-css=\"tve-u-17c36d83415\"] .post-wrapper.thrv_wrapper:not(:nth-child(n+2)) { margin-top: 0px !important; }.tcb-post-list[data-css=\"tve-u-17c36d83415\"] .post-wrapper.thrv_wrapper:not(:nth-child(n)) { margin-right: 0px !important; }.tcb-post-list[data-css=\"tve-u-17c36d83415\"] .post-wrapper.thrv_wrapper:nth-child(n) { margin-right: 0px !important; }[data-css=\"tve-u-199a91ca18e\"] { max-width: 60.1%; }[data-css=\"tve-u-199a91ca190\"] { max-width: 39.8995%; }[data-css=\"tve-u-199a91ca191\"] { padding: 0px !important; margin: 0px !important; }[data-css=\"tve-u-199a91ca192\"] { width: 775px; margin-top: 0px !important; }[data-css=\"tve-u-199a922699a\"] { margin: 0px !important; padding: 0px !important; }[data-css=\"tve-u-199a9236dd7\"] { width: 509px; }[data-css=\"tve-u-199a924f69f\"] { width: 332px; }[data-css=\"tve-u-199a9296941\"] { max-width: 60.1%; }[data-css=\"tve-u-199a9296942\"] { max-width: 39.8995%; }[data-css=\"tve-u-199a9296943\"] { padding: 0px !important; margin: 0px !important; }[data-css=\"tve-u-199a9296944\"] { width: 775px; margin-top: 0px !important; }[data-css=\"tve-u-199a9304b93\"] { margin: 0px !important; padding: 0px !important; }[data-css=\"tve-u-199a9312b7b\"] { max-width: 33.3%; }[data-css=\"tve-u-199a9312b83\"] { max-width: 66.7%; }[data-css=\"tve-u-199a9322d4d\"] { width: 473px; margin-top: 0px !important; margin-bottom: 0px !important; }[data-css=\"tve-u-199a937f95d\"] { max-width: 60.1%; }[data-css=\"tve-u-199a937f95f\"] { max-width: 39.8995%; }[data-css=\"tve-u-199a937f960\"] { padding: 0px !important; margin: 0px !important; }[data-css=\"tve-u-199a937f961\"] { width: 775px; margin-top: 0px !important; }}","tve_user_custom_css":"","tve_globals":{"e":"1","font_cls":[]},"tcb2_ready":1,"tcb_editor_enabled":1,"tve_landing_page":"","_tve_header":"0","_tve_footer":"0"},"categories":[138],"tags":[139],"class_list":["post-3268","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-thron-aus-kamerun","tag-sonderausstellung","post-wrapper","thrv_wrapper"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3268","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3268"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3268\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3534,"href":"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3268\/revisions\/3534"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3334"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3268"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3268"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3268"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}