{"id":704,"date":"2022-03-13T10:44:19","date_gmt":"2022-03-13T10:44:19","guid":{"rendered":"https:\/\/museumontour.de\/?p=704"},"modified":"2022-12-10T16:17:36","modified_gmt":"2022-12-10T16:17:36","slug":"08-gotisches-tor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/en\/etappe\/tourismus\/stadtrundgang\/08-gotisches-tor\/","title":{"rendered":"08 Gothic Gate"},"content":{"rendered":"<h2>Der Gotische Torbogen<\/h2>\n<p>Der gotische Torbogen stammt aus dem 13.Jahrhundert, er wurde mit Steinen im Klosterformat errichtet. Er verl\u00e4uft spitzbogig mit gestuftem Gew\u00e4nde. Eine Erkl\u00e4rung, warum der einzeln stehende Torbogen erhalten blieb und auf welchen Hof er f\u00fchrte gibt es nicht. Eine Erkl\u00e4rung: Er k\u00f6nnte Eingang zum Sitz der 1560 mit der Reformation aufgel\u00f6sten Kalandbruderschaft gewesen sein.<em>Quelle: A. Perlt Pfarrh\u00e4user Wusterhausen\/Dosse<\/em><\/p>\n<p>Die Stadt Wusterhausen war von der Reformation bis 1967 Zentrum eines Kirchenkreises. Hier befand sich die Superintendentur (Oberpfarre) als Verwaltungssitz. Es gab den Oberpfarrer, der als Superintendent den Kirchenkreis leitete, und den Archidiakon, der als 2. Pfarrer dem 1. zur Seite stand. Deshalb gab es auch zwei Pfarrh\u00e4user, die beide nebeneinander liegen. Zwischen beiden Geb\u00e4uden befindet sich ein gotischer Torbogen, den Rest einer mittelalterlichen Klosteranlage. Au\u00dfer den Pfarrh\u00e4usern geh\u00f6rt der Kirchengemeinde noch das 1907 erbaute Gemeindehaus \u201eKaland\u201c in der Stra\u00dfe Am Burgwall, der Name erinnert an die mittelalterliche Kalndbruderschaft.Zum Pfarrsprengel geh\u00f6ren die Kirchengemeinden Gartow (seit 1541), Bantikow (seit 1967) sowie Brunn, Tramnitz und Sch\u00f6nberg (seit 1976).<\/p>\n<h3>Pfarrhaus I (Oberpfarre), St.-Petri-Stra\u00dfe 5<\/h3>\n<p>\u00dcber dieses Geb\u00e4ude steht im \u201eDehio\u201c von 2000 zu lesen: \u201eLanggestreckter zweigeschossiger Fachwerkbau, Ende 17. Jhdt., die Schwellenzone profiliert mit sichtbaren Balkenk\u00f6pfen.\u201c Das denkmalgesch\u00fctzte Haus geh\u00f6rt damit zu den \u00e4ltesten Wohnh\u00e4usern der Stadt. F\u00fcr die Instandhaltung bedeutet das besondere Sorgfalt bei der Beachtung entsprechender Auflagen. Generationen von Bewohnern haben ihre Spuren hinterlassen, weil es immer wieder erforderlich wurde, in und am Haus zu renovieren, reparieren, modernisieren und umzubauen \u2013 je nach Bedarf und Notwendigkeit. Ein krasses Beispiel f\u00fcr Baus\u00fcnden ist der Ersatz der Fachwerk-R\u00fcckfront als massive Wand.Die Geschichte des Hauses bzw. seiner Bewohner ist vielf\u00e4ltig und interessant. \u00dcber alle hier lebenden Amtstr\u00e4ger zu schreiben, w\u00fcrde den Rahmen dieses Beitrages sprengen. Deshalb nur einige Streiflichter. Johann M\u00f6llendorf amtierte ab 1531 als Pfarrer. Zehn Jahre sp\u00e4ter wurde in Wusterhausen die Reformation eingef\u00fchrt. M\u00f6llendorf blieb im Amt und war dann bis zu seinem Tod 1552 der erste evangelische Pfarrer. Insgesamt sind es bis zum gegenw\u00e4rtigen Pfarrstelleninhaber 24. Wenn die Altersangabe des \u201eDehio\u201c stimmt, wurde das jetzige Pfarrhaus in der Amtszeit des 9. Oberpfarrers Daniel Rhau (1693-1717) erbaut, nachdem die im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg zerst\u00f6rte und notd\u00fcrftig wieder aufgebaute Stadt am 8.4.1679 erneut z.T. abgebrannt war. Das ger\u00e4umige Haus diente dem Oberpfarrer als Wohnung. Der Oberpfarrer brauchte nat\u00fcrlich ein \u201eStudierzimmer\u201c und als Superintendent auch R\u00e4ume f\u00fcr Sitzungen und Konvente. Als der 18. Oberpfarrer, Superintendent Paul Fleischmann, 1933 in den Ruhestand trat, blieb die Oberpfarrstelle bis 1946 unbesetzt. Das Pfarrhaus diente unterschiedlichen Zwecken. Zeitweise hatte der B\u00fcrgermeister R\u00e4ume mit Beschlag belegt. Ab 1945 war das Haus mit Fl\u00fcchtlingsfamilien belegt. Demzufolge war es in einem v\u00f6llig verwahrlosten Zustand und musste 1954, als mit Superintendent Karl Selke wieder eine Pfarrerfamilie einzog, gr\u00fcndlich renoviert werden und erhielt eine Wasserleitung. Erst als 1956 die letzte Fl\u00fcchtlingsfamilie ausgezogen war, konnten wieder Dienst- und Versammlungsr\u00e4ume eingerichtet werden. Auch nach der Aufl\u00f6sung des Kirchenkreises 1967 blieb die Oberpfarre als Pfarrhaus I in Benutzung, nicht nur durch den Pfarrer, sondern auch durch Kantor und Katechetin. Der letzte Pfarrer, der im Pfarrhaus I wohnte (und den Neubau der R\u00fcckfont veranlasste), war von 1966 bis 1972 Horst Krahmer. Seitdem wurde im Haus Wohnraum vermietet, aber auch Dienst- und Versammlungsr\u00e4ume blieben in Nutzung. Bis 2011 bot das Pfarrhaus auch dem Museum Asyl, als das Geb\u00e4ude Am Markt 3 restauriert wurde. Jeden Dienstag Vormittag hat die Kaffeestube ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<h3>Pfarrhaus II (Archidiakonat), St.-Petri-Stra\u00dfe 7<\/h3>\n<p>Die zweite Pfarrstelle bestand von 1541 bis 1999 und wird seitdem nicht mehr besetzt. Das Pfarrhaus II war Amtssitz des 2. Pfarrers (\u201eArchidiakon\u201c). Es wurde, wie das Pfarrhaus I, Ende des 17.\/Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut. Obwohl ebenfalls unter Denkmalschutz stehend, wurden auch an ihm im Laufe der Zeit h\u00e4ufig Reparatur- und Umbauarbeiten durchgef\u00fchrt, die umfangreichsten 2003\/04, als es Dienstsitz des amtierenden Pfarrers wurde. Diese umfassende Sanierung des Fachwerks und der Inneneinrichtung erfolgte mit Unterst\u00fctzung durch das St\u00e4dtebauf\u00f6rderungsprogramm des Landes Brandenburg. Au\u00dfer den Wohnr\u00e4umen enth\u00e4lt das Haus das Arbeitszimmer des Pfarrers, das Pfarrb\u00fcro sowie den Archivraum.<\/p>\n<h3>Gotischer Torbogen St.-Petri-Stra\u00dfe 5 &#8211; 7<\/h3>\n<p>In der Mitte zwischen beiden Pfarrh\u00e4usern befindet sich ein gotischer Torbogen aus dem 14. Jahrhundert, dessen Herkunft noch nicht gekl\u00e4rt ist. Auf dem gro\u00dfen Pfarrhof befanden sich historische Stallgeb\u00e4ude, \u2028die 2001 durch Brandstiftung zerst\u00f6rt und nur zum Teil neu aufgebaut wurden.<\/p>\n<p>Ein geheimnisvoller Torbogen \u2013 stand hier das Haus des Kalands? (Text: Dirk Schumann)Gegen\u00fcber der Kirche hat sich neben dem Pfarrhaus der evangelischen Kirchgemeinde in der St. Petri Stra\u00dfe&nbsp;7 ein vollst\u00e4ndig in Backstein gemauerter gotischer Torbogen erhalten. Dieser (ohne Formsteine) dreifach gestufte Torbogen war auch urspr\u00fcnglich f\u00fcr eine zweifl\u00fcglige T\u00fcr vorgesehen. Seine Bauweise mit R\u00fcstl\u00f6chern und der Verwendung eines charakteristischen Mauerverbandes verr\u00e4t seine mittelalterliche Entstehung. Der Zeitpunkt der Errichtung des Bogens l\u00e4sst sich anhand verschiedener Baudetails weiter eingrenzen. So sprechen die Gew\u00e4ndestufung, der Bogenverlauf, die Quetschfalten der Backsteine und der Mauerverband (soweit noch mittelalterlich) mit einer Folge von zwei L\u00e4ufern auf einen Binder f\u00fcr eine Entstehung im 14. oder fr\u00fchen 15. Jahrhundert.Dieses Bauwerk \u00e4hnelt verschiedenen anderen im Land Brandenburg erhaltenen mittelalterlichen Friedhofsportalen. Allerdings kann es sich hier nicht um das Portal zum ehemaligen Fried- oder Kirchhof gehandelt haben, denn dieser befand sich ehemals auf der anderen Stra\u00dfenseite um die Kirche herum.Nicht unwichtig ist dabei, dass der Torbogen nach S\u00fcden einen den Anschluss f\u00fcr eine ehemals in Backstein ausgef\u00fchrte Mauer besitzt, w\u00e4hrend ein solcher auf der anderen Seite fehlt. Damit geh\u00f6rt das Tor offensichtlich zum heutigen Grundst\u00fcck St. Petri Stra\u00dfe&nbsp;5. Das dortige Fachwerkhaus, von dem Teile in die Zeit vor dem Stadtbrand von 1758 zur\u00fcckreichen, war das Wohn- und Amtshaus des Oberpfarrers und sp\u00e4teren Superintendenten (bis 1968).In der Regel grenzten die zur Kirche geh\u00f6rigen H\u00e4user an den Kirchhof, wie die alte Schule, die offenbar schon vor der Reformation in einem schlechten Zustand war und deshalb nun verbessert werden sollte.Auch die Wohnung mehrerer Geistlicher d\u00fcrfte im Mittelalter hier zu suchen sein. Doch offenbar gab es hier nach der Reformation keine geeignete Unterkunft mehr f\u00fcr den Pfarrer. Denn als 1541 eine landesherrliche Kommission nach Wusterhausen kommt, um die kirchlichen Verh\u00e4ltnisse nach der Reformation neu zu regeln, weisen sie das Haus des zuvor verstorbenen Priesters des Dreik\u00f6nigsaltars dem Pfarrer als neues Wohnhaus aus.Wie der Torbogen verr\u00e4t, handelt es sich dabei um ein bedeutendes sowie offenbar auch gro\u00dfes Grundst\u00fcck. Doch wie es in den Besitz der Ausstattung des Dreik\u00f6nigsaltars gelangte, ist nicht \u00fcberliefert.Verschiedentlich trifft man auf die Vermutung, dass sich hier einst das Haus des Kalands befand. Hinweise gibt es daf\u00fcr jedoch keine.Zutreffend ist, dass der Kaland im kirchlichen Leben der Stadt Wusterhausen eine wichtige Rolle spielte, denn er f\u00fchrte die Aufsicht \u00fcber gleich mehrere Nebenalt\u00e4re der Stadtpfarrkirche. Der Dreik\u00f6nigs-Altar war jedoch nicht dabei.Beim Kaland handelt es sich um eine religi\u00f6se Bruderschaft von Geistlichen, die jedoch auch Laien aufnahm. Sie widmete sich der Verrichtung wohlt\u00e4tiger Werke an Armen und Kranken und der Jenseitsf\u00fcrsorge ihrer Mitglieder, was bedeutet, dass man Gottesdienste und Gebete f\u00fcr ihr ewiges Leben nach dem Tod abhielt. Als im Verlauf des 15. Jahrhunderts Geistliche in prek\u00e4re Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse dazukamen, galt die Unterst\u00fctzung auch ihnen. Denn oft reichten die f\u00fcr Altardienste gestifteten Gelder (Pfr\u00fcnde) gerade einmal f\u00fcr den Lebensunterhalt der jeweiligen Altarristen aus. Die Finanzierung eines angemessenen Begr\u00e4bnisses war damit noch nicht gesichert.Der Name Kalandsbruderschaft leitete sich wahrscheinlich vom lateinischen Wort \u201ekalendae\u201c ab, was den ersten Tag des Monats bezeichnet. Denn die Mitglieder trafen sich in der Regel am ersten Tag des Monats zu Gebeten oder zur Beratung gemeinsamer Angelegenheiten.Nicht selten erwarben die Kalandsbruderschaften f\u00fcr ihre Treffen und ihr gemeinschaftliches Wirken H\u00e4user in den St\u00e4dten. Dementsprechend kann es auch in Wusterhausen ein Haus der Kalandsbruderschaft gegeben haben. Doch als im Zuge der Reformation 1541 auch der ehemalige umfangreiche Besitz und die Eink\u00fcnfte der Wusterhausener Kalandsbruderschaft zusammengetragen wurden, ist in dieser Auflistung kein Haus zu finden. Kurz zuvor hatte die Bruderschaft ihr gesamtes Einkommen dem Wusterhausener Rat f\u00fcr 1300 Gulden verkauft.Doch auch wenn der mittelalterliche Torbogen nichts mit dem Wusterhausener Kaland zu tun gehabt hat, geh\u00f6rte dieses Bauwerk zu einem einst stattlichen und bedeutenden Anwesen, bei dem es sicher noch das eine oder andere Geheimnis zu l\u00fcften gibt.<\/p>\n<p><span><img decoding=\"async\" alt=\"\" data-id=\"212\" title=\"testtour-08-StPertriStrKAZ_1200\" src=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-StPertriStrKAZ_1200-1024x576.jpg\" data-src=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-StPertriStrKAZ_1200-1024x576.jpg\" loading=\"lazy\" data-sizes=\"{&quot;thumbnail&quot;:{&quot;height&quot;:150,&quot;width&quot;:150,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-StPertriStrKAZ_1200-150x150.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;medium&quot;:{&quot;height&quot;:169,&quot;width&quot;:300,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-StPertriStrKAZ_1200-300x169.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;large&quot;:{&quot;height&quot;:576,&quot;width&quot;:1024,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-StPertriStrKAZ_1200-1024x576.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;full&quot;:{&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-StPertriStrKAZ_1200.jpg&quot;,&quot;height&quot;:675,&quot;width&quot;:1200,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;}}\" style=\"\" width=\"1200\" height=\"675\"><\/span><\/p>\n<p data-selector=\"[data-css=&quot;tve-u-17f82e1e4cc&quot;] .wp-caption-text.thrv-inline-text\"> \u200bBlick auf das Gotische Tor zwischen den beiden Pfarrh\u00e4usern<\/p>\n<p><span><img decoding=\"async\" alt=\"St. Petristr.\/Gotisches Tor: Postkarte\" data-id=\"211\" title=\"testtour-08-VI 573 KS 15_1200\" src=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-VI-573-KS-15_1200-1024x722.jpg\" data-src=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-VI-573-KS-15_1200-1024x722.jpg\" loading=\"lazy\" data-sizes=\"{&quot;thumbnail&quot;:{&quot;height&quot;:150,&quot;width&quot;:150,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-VI-573-KS-15_1200-150x150.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;medium&quot;:{&quot;height&quot;:212,&quot;width&quot;:300,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-VI-573-KS-15_1200-300x212.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;large&quot;:{&quot;height&quot;:722,&quot;width&quot;:1024,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-VI-573-KS-15_1200-1024x722.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;full&quot;:{&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-VI-573-KS-15_1200.jpg&quot;,&quot;height&quot;:846,&quot;width&quot;:1200,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;}}\" style=\"\" width=\"1200\" height=\"846\"><\/span><\/p>\n<p data-selector=\"[data-css=&quot;tve-u-17f82e1e4cc&quot;] .wp-caption-text.thrv-inline-text\"> St. Petri-Stra\u00dfe, in den 1960er Jahren &#8211; die \u200bFachwerkh\u00e4user links stehen nicht mehr, rechts befindet sich heute ein Neubau. Postkarte Archiv Wegemuseum<\/p>\n<p><span><img decoding=\"async\" alt=\"St. Petristr.\/Gotisches Tor: Postkarte Thieleckes Hotel, ausgestellt im Raum 19. Jahrhundert, Wegemuseum\" data-id=\"209\" title=\"testtour-08-W690_PK 1903-04 Erich Tiedeckes Hotel_1200\" src=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-W690_PK-1903-04-Erich-Tiedeckes-Hotel_1200-1024x655.jpg\" data-src=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-W690_PK-1903-04-Erich-Tiedeckes-Hotel_1200-1024x655.jpg\" loading=\"lazy\" data-sizes=\"{&quot;thumbnail&quot;:{&quot;height&quot;:150,&quot;width&quot;:150,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-W690_PK-1903-04-Erich-Tiedeckes-Hotel_1200-150x150.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;medium&quot;:{&quot;height&quot;:192,&quot;width&quot;:300,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-W690_PK-1903-04-Erich-Tiedeckes-Hotel_1200-300x192.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;large&quot;:{&quot;height&quot;:655,&quot;width&quot;:1024,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-W690_PK-1903-04-Erich-Tiedeckes-Hotel_1200-1024x655.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;full&quot;:{&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-W690_PK-1903-04-Erich-Tiedeckes-Hotel_1200.jpg&quot;,&quot;height&quot;:768,&quot;width&quot;:1200,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;}}\" style=\"\" width=\"1200\" height=\"768\"><\/span><\/p>\n<p data-selector=\"[data-css=&quot;tve-u-17f82e1e4cc&quot;] .wp-caption-text.thrv-inline-text\"> Foto ca. 1903 &#8211; Thieleckes Hotel, auch Hotel &#8222;Zum schwarzen Adler&#8220;, der Adler ist ausgestellt im Raum 19. Jahrhundert, Wegemuseum  <\/p>\n<p><span><img decoding=\"async\" alt=\"St. Petristr.\/Gotisches Tor: Postkarte\" data-id=\"208\" title=\"testtour-08-SF 110_1200\" src=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-SF-110_1200-1024x671.jpg\" data-src=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-SF-110_1200-1024x671.jpg\" loading=\"lazy\" data-sizes=\"{&quot;thumbnail&quot;:{&quot;height&quot;:150,&quot;width&quot;:150,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-SF-110_1200-150x150.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;medium&quot;:{&quot;height&quot;:197,&quot;width&quot;:300,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-SF-110_1200-300x197.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;large&quot;:{&quot;height&quot;:671,&quot;width&quot;:1024,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-SF-110_1200-1024x671.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;full&quot;:{&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-SF-110_1200.jpg&quot;,&quot;height&quot;:786,&quot;width&quot;:1200,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;}}\" style=\"\" width=\"1200\" height=\"786\"><\/span><\/p>\n<p data-selector=\"[data-css=&quot;tve-u-17f82e1e4cc&quot;] .wp-caption-text.thrv-inline-text\"> Ecke Markt\/St. Petri-Stra\u00dfe vor Bau der Umgehungsstra\u00dfe in den 1960er Jahren, &nbsp;Postkarte Archiv Wegemuseum<\/p>\n<p><span><img decoding=\"async\" alt=\"\" data-id=\"210\" title=\"testtour-08-H8_Wusterhausen_Ouwerkerk_20180531_9588_1200\" src=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-H8_Wusterhausen_Ouwerkerk_20180531_9588_1200-1024x684.jpg\" data-src=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-H8_Wusterhausen_Ouwerkerk_20180531_9588_1200-1024x684.jpg\" loading=\"lazy\" data-sizes=\"{&quot;thumbnail&quot;:{&quot;height&quot;:150,&quot;width&quot;:150,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-H8_Wusterhausen_Ouwerkerk_20180531_9588_1200-150x150.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;medium&quot;:{&quot;height&quot;:200,&quot;width&quot;:300,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-H8_Wusterhausen_Ouwerkerk_20180531_9588_1200-300x200.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;large&quot;:{&quot;height&quot;:684,&quot;width&quot;:1024,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-H8_Wusterhausen_Ouwerkerk_20180531_9588_1200-1024x684.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;full&quot;:{&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-H8_Wusterhausen_Ouwerkerk_20180531_9588_1200.jpg&quot;,&quot;height&quot;:801,&quot;width&quot;:1200,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;}}\" style=\"\" width=\"1200\" height=\"801\"><\/span><\/p>\n<p data-selector=\"[data-css=&quot;tve-u-17f82e1e4cc&quot;] .wp-caption-text.thrv-inline-text\"> Die alte Superintendentur, heute Wohnhaus. Das Haus wurde im Jahre 2004 umfassend denkmalgerecht saniert.Foto: Erik-Jan Ouwerkerk<\/p>\n<p><span><img decoding=\"async\" alt=\"Stadtrundgang Karte Gesamtansicht\" data-id=\"1291\" data-init-width=\"1810\" data-init-height=\"2560\" title=\"Stadtrundgang-Karte-Gesamtansicht\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Stadtrundgang-Karte-Gesamtansicht-scaled.jpg\" data-width=\"920\" data-height=\"1301\" width=\"920\" height=\"1301\"><\/span><\/p>\n<p>Stadtrundgang Karte Gesamtansicht<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Gotische Torbogen Der gotische Torbogen stammt aus dem 13.Jahrhundert, er wurde mit Steinen im Klosterformat errichtet. Er verl\u00e4uft spitzbogig mit gestuftem Gew\u00e4nde. Eine Erkl\u00e4rung, warum der einzeln stehende Torbogen erhalten blieb und auf welchen Hof er f\u00fchrte gibt es nicht. 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Eine Erkl\u00e4rung: Er k\u00f6nnte Eingang zum Sitz der 1560 mit der Reformation aufgel\u00f6sten Kalandbruderschaft gewesen sein.<br><em>Quelle: A. Perlt Pfarrh\u00e4user Wusterhausen\/Dosse<\/em><\/p><p>Die Stadt Wusterhausen war von der Reformation bis 1967 Zentrum eines Kirchenkreises. Hier befand sich die Superintendentur (Oberpfarre) als Verwaltungssitz. Es gab den Oberpfarrer, der als Superintendent den Kirchenkreis leitete, und den Archidiakon, der als 2. Pfarrer dem 1. zur Seite stand. Deshalb gab es auch zwei Pfarrh\u00e4user, die beide nebeneinander liegen. Zwischen beiden Geb\u00e4uden befindet sich ein gotischer Torbogen, den Rest einer mittelalterlichen Klosteranlage. Au\u00dfer den Pfarrh\u00e4usern geh\u00f6rt der Kirchengemeinde noch das 1907 erbaute Gemeindehaus \u201eKaland\u201c in der Stra\u00dfe Am Burgwall, der Name erinnert an die mittelalterliche Kalndbruderschaft.<br>Zum Pfarrsprengel geh\u00f6ren die Kirchengemeinden Gartow (seit 1541), Bantikow (seit 1967) sowie Brunn, Tramnitz und Sch\u00f6nberg (seit 1976).<\/p><h3 class=\"\">Pfarrhaus I (Oberpfarre), St.-Petri-Stra\u00dfe 5<\/h3><p>\u00dcber dieses Geb\u00e4ude steht im \u201eDehio\u201c von 2000 zu lesen: \u201eLanggestreckter zweigeschossiger Fachwerkbau, Ende 17. Jhdt., die Schwellenzone profiliert mit sichtbaren Balkenk\u00f6pfen.\u201c Das denkmalgesch\u00fctzte Haus geh\u00f6rt damit zu den \u00e4ltesten Wohnh\u00e4usern der Stadt. F\u00fcr die Instandhaltung bedeutet das besondere Sorgfalt bei der Beachtung entsprechender Auflagen. Generationen von Bewohnern haben ihre Spuren hinterlassen, weil es immer wieder erforderlich wurde, in und am Haus zu renovieren, reparieren, modernisieren und umzubauen \u2013 je nach Bedarf und Notwendigkeit. Ein krasses Beispiel f\u00fcr Baus\u00fcnden ist der Ersatz der Fachwerk-R\u00fcckfront als massive Wand.<br>Die Geschichte des Hauses bzw. seiner Bewohner ist vielf\u00e4ltig und interessant. \u00dcber alle hier lebenden Amtstr\u00e4ger zu schreiben, w\u00fcrde den Rahmen dieses Beitrages sprengen. Deshalb nur einige Streiflichter. Johann M\u00f6llendorf amtierte ab 1531 als Pfarrer. Zehn Jahre sp\u00e4ter wurde in Wusterhausen die Reformation eingef\u00fchrt. M\u00f6llendorf blieb im Amt und war dann bis zu seinem Tod 1552 der erste evangelische Pfarrer. Insgesamt sind es bis zum gegenw\u00e4rtigen Pfarrstelleninhaber 24. Wenn die Altersangabe des \u201eDehio\u201c stimmt, wurde das jetzige Pfarrhaus in der Amtszeit des 9. Oberpfarrers Daniel Rhau (1693-1717) erbaut, nachdem die im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg zerst\u00f6rte und notd\u00fcrftig wieder aufgebaute Stadt am 8.4.1679 erneut z.T. abgebrannt war. Das ger\u00e4umige Haus diente dem Oberpfarrer als Wohnung. Der Oberpfarrer brauchte nat\u00fcrlich ein \u201eStudierzimmer\u201c und als Superintendent auch R\u00e4ume f\u00fcr Sitzungen und Konvente. Als der 18. Oberpfarrer, Superintendent Paul Fleischmann, 1933 in den Ruhestand trat, blieb die Oberpfarrstelle bis 1946 unbesetzt. Das Pfarrhaus diente unterschiedlichen Zwecken. Zeitweise hatte der B\u00fcrgermeister R\u00e4ume mit Beschlag belegt. Ab 1945 war das Haus mit Fl\u00fcchtlingsfamilien belegt. Demzufolge war es in einem v\u00f6llig verwahrlosten Zustand und musste 1954, als mit Superintendent Karl Selke wieder eine Pfarrerfamilie einzog, gr\u00fcndlich renoviert werden und erhielt eine Wasserleitung. Erst als 1956 die letzte Fl\u00fcchtlingsfamilie ausgezogen war, konnten wieder Dienst- und Versammlungsr\u00e4ume eingerichtet werden. Auch nach der Aufl\u00f6sung des Kirchenkreises 1967 blieb die Oberpfarre als Pfarrhaus I in Benutzung, nicht nur durch den Pfarrer, sondern auch durch Kantor und Katechetin. Der letzte Pfarrer, der im Pfarrhaus I wohnte (und den Neubau der R\u00fcckfont veranlasste), war von 1966 bis 1972 Horst Krahmer. Seitdem wurde im Haus Wohnraum vermietet, aber auch Dienst- und Versammlungsr\u00e4ume blieben in Nutzung. Bis 2011 bot das Pfarrhaus auch dem Museum Asyl, als das Geb\u00e4ude Am Markt 3 restauriert wurde. <br>Jeden Dienstag Vormittag hat die Kaffeestube ge\u00f6ffnet.<br><\/p><h3 class=\"\">Pfarrhaus II (Archidiakonat), St.-Petri-Stra\u00dfe 7<\/h3><p>Die zweite Pfarrstelle bestand von 1541 bis 1999 und wird seitdem nicht mehr besetzt. Das Pfarrhaus II war Amtssitz des 2. Pfarrers (\u201eArchidiakon\u201c). Es wurde, wie das Pfarrhaus I, Ende des 17.\/Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut. Obwohl ebenfalls unter Denkmalschutz stehend, wurden auch an ihm im Laufe der Zeit h\u00e4ufig Reparatur- und Umbauarbeiten durchgef\u00fchrt, die umfangreichsten 2003\/04, als es Dienstsitz des amtierenden Pfarrers wurde. Diese umfassende Sanierung des Fachwerks und der Inneneinrichtung erfolgte mit Unterst\u00fctzung durch das St\u00e4dtebauf\u00f6rderungsprogramm des Landes Brandenburg. Au\u00dfer den Wohnr\u00e4umen enth\u00e4lt das Haus das Arbeitszimmer des Pfarrers, das Pfarrb\u00fcro sowie den Archivraum.<\/p><h3 class=\"\">Gotischer Torbogen St.-Petri-Stra\u00dfe 5 - 7<\/h3><p>In der Mitte zwischen beiden Pfarrh\u00e4usern befindet sich ein gotischer Torbogen aus dem 14. Jahrhundert, dessen Herkunft noch nicht gekl\u00e4rt ist. Auf dem gro\u00dfen Pfarrhof befanden sich historische Stallgeb\u00e4ude, \u2028die 2001 durch Brandstiftung zerst\u00f6rt und nur zum Teil neu aufgebaut wurden.<\/p><p>Ein geheimnisvoller Torbogen \u2013 stand hier das Haus des Kalands? (Text: Dirk Schumann)<br>Gegen\u00fcber der Kirche hat sich neben dem Pfarrhaus der evangelischen Kirchgemeinde in der St. Petri Stra\u00dfe&nbsp;7 ein vollst\u00e4ndig in Backstein gemauerter gotischer Torbogen erhalten. <br>Dieser (ohne Formsteine) dreifach gestufte Torbogen war auch urspr\u00fcnglich f\u00fcr eine zweifl\u00fcglige T\u00fcr vorgesehen. Seine Bauweise mit R\u00fcstl\u00f6chern und der Verwendung eines charakteristischen Mauerverbandes verr\u00e4t seine mittelalterliche Entstehung. Der Zeitpunkt der Errichtung des Bogens l\u00e4sst sich anhand verschiedener Baudetails weiter eingrenzen. So sprechen die Gew\u00e4ndestufung, der Bogenverlauf, die Quetschfalten der Backsteine und der Mauerverband (soweit noch mittelalterlich) mit einer Folge von zwei L\u00e4ufern auf einen Binder f\u00fcr eine Entstehung im 14. oder fr\u00fchen 15. Jahrhundert.<br>Dieses Bauwerk \u00e4hnelt verschiedenen anderen im Land Brandenburg erhaltenen mittelalterlichen Friedhofsportalen. Allerdings kann es sich hier nicht um das Portal zum ehemaligen Fried- oder Kirchhof gehandelt haben, denn dieser befand sich ehemals auf der anderen Stra\u00dfenseite um die Kirche herum.<br>Nicht unwichtig ist dabei, dass der Torbogen nach S\u00fcden einen den Anschluss f\u00fcr eine ehemals in Backstein ausgef\u00fchrte Mauer besitzt, w\u00e4hrend ein solcher auf der anderen Seite fehlt. Damit geh\u00f6rt das Tor offensichtlich zum heutigen Grundst\u00fcck St. Petri Stra\u00dfe&nbsp;5. <br>Das dortige Fachwerkhaus, von dem Teile in die Zeit vor dem Stadtbrand von 1758 zur\u00fcckreichen, war das Wohn- und Amtshaus des Oberpfarrers und sp\u00e4teren Superintendenten (bis 1968).<br>In der Regel grenzten die zur Kirche geh\u00f6rigen H\u00e4user an den Kirchhof, wie die alte Schule, die offenbar schon vor der Reformation in einem schlechten Zustand war und deshalb nun verbessert werden sollte.<br>Auch die Wohnung mehrerer Geistlicher d\u00fcrfte im Mittelalter hier zu suchen sein. <br>Doch offenbar gab es hier nach der Reformation keine geeignete Unterkunft mehr f\u00fcr den Pfarrer. Denn als 1541 eine landesherrliche Kommission nach Wusterhausen kommt, um die kirchlichen Verh\u00e4ltnisse nach der Reformation neu zu regeln, weisen sie das Haus des zuvor verstorbenen Priesters des Dreik\u00f6nigsaltars dem Pfarrer als neues Wohnhaus aus.<br>Wie der Torbogen verr\u00e4t, handelt es sich dabei um ein bedeutendes sowie offenbar auch gro\u00dfes Grundst\u00fcck. Doch wie es in den Besitz der Ausstattung des Dreik\u00f6nigsaltars gelangte, ist nicht \u00fcberliefert.<br>Verschiedentlich trifft man auf die Vermutung, dass sich hier einst das Haus des Kalands befand. Hinweise gibt es daf\u00fcr jedoch keine.<br>Zutreffend ist, dass der Kaland im kirchlichen Leben der Stadt Wusterhausen eine wichtige Rolle spielte, denn er f\u00fchrte die Aufsicht \u00fcber gleich mehrere Nebenalt\u00e4re der Stadtpfarrkirche. Der Dreik\u00f6nigs-Altar war jedoch nicht dabei.<br>Beim Kaland handelt es sich um eine religi\u00f6se Bruderschaft von Geistlichen, die jedoch auch Laien aufnahm. Sie widmete sich der Verrichtung wohlt\u00e4tiger Werke an Armen und Kranken und der Jenseitsf\u00fcrsorge ihrer Mitglieder, was bedeutet, dass man Gottesdienste und Gebete f\u00fcr ihr ewiges Leben nach dem Tod abhielt. Als im Verlauf des 15. Jahrhunderts Geistliche in prek\u00e4re Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse dazukamen, galt die Unterst\u00fctzung auch ihnen. Denn oft reichten die f\u00fcr Altardienste gestifteten Gelder (Pfr\u00fcnde) gerade einmal f\u00fcr den Lebensunterhalt der jeweiligen Altarristen aus. Die Finanzierung eines angemessenen Begr\u00e4bnisses war damit noch nicht gesichert.<br>Der Name Kalandsbruderschaft leitete sich wahrscheinlich vom lateinischen Wort \u201ekalendae\u201c ab, was den ersten Tag des Monats bezeichnet. Denn die Mitglieder trafen sich in der Regel am ersten Tag des Monats zu Gebeten oder zur Beratung gemeinsamer Angelegenheiten.<br>Nicht selten erwarben die Kalandsbruderschaften f\u00fcr ihre Treffen und ihr gemeinschaftliches Wirken H\u00e4user in den St\u00e4dten. Dementsprechend kann es auch in Wusterhausen ein Haus der Kalandsbruderschaft gegeben haben. Doch als im Zuge der Reformation 1541 auch der ehemalige umfangreiche Besitz und die Eink\u00fcnfte der Wusterhausener Kalandsbruderschaft zusammengetragen wurden, ist in dieser Auflistung kein Haus zu finden. Kurz zuvor hatte die Bruderschaft ihr gesamtes Einkommen dem Wusterhausener Rat f\u00fcr 1300 Gulden verkauft.<br>Doch auch wenn der mittelalterliche Torbogen nichts mit dem Wusterhausener Kaland zu tun gehabt hat, geh\u00f6rte dieses Bauwerk zu einem einst stattlichen und bedeutenden Anwesen, bei dem es sicher noch das eine oder andere Geheimnis zu l\u00fcften gibt.<\/p><\/div><div class=\"thrv_wrapper tcb-image-gallery tcb-has-arrows\" data-type=\"verticalMasonry\" data-click-behavior=\"fullscreen\" data-thumbnail-size=\"auto\" data-fullscreen-size=\"large\" data-crop-images=\"true\" data-css=\"tve-u-17f82e1e4cc\" style=\"\" data-caption-lightbox=\"true\" data-caption=\"true\"><div class=\"tcb-image-gallery-container masonry tve-prevent-content-edit\" style=\"position: relative; height: 3030.93px;\" data-masonry=\"{&quot;itemSelector&quot;:&quot;.thrv_wrapper.tve_image_caption&quot;,&quot;gutter&quot;:0,&quot;transitionDuration&quot;:0}\"><div data-id=\"212\" data-caption=\"Blick auf das Gotische Tor zwischen den beiden Pfarrh\u00e4usern\" data-position=\"1\/5\" data-index=\"0\" class=\"thrv_wrapper tve_image_caption no_style masonry-brick\" data-selector=\"[data-css=&quot;tve-u-17f82e1e4cc&quot;] .thrv_wrapper.tve_image_caption\" style=\"position: absolute; left: 0px; top: 0px;\">\n\t<span class=\"tve_image_frame\">\n\t\n\t\t<img decoding=\"async\" class=\"tve_image wp-image-212\" alt=\"\" data-id=\"212\" title=\"testtour-08-StPertriStrKAZ_1200\" src=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-StPertriStrKAZ_1200-1024x576.jpg\" data-src=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-StPertriStrKAZ_1200-1024x576.jpg\" loading=\"lazy\" data-sizes=\"{&quot;thumbnail&quot;:{&quot;height&quot;:150,&quot;width&quot;:150,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-StPertriStrKAZ_1200-150x150.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;medium&quot;:{&quot;height&quot;:169,&quot;width&quot;:300,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-StPertriStrKAZ_1200-300x169.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;large&quot;:{&quot;height&quot;:576,&quot;width&quot;:1024,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-StPertriStrKAZ_1200-1024x576.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;full&quot;:{&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-StPertriStrKAZ_1200.jpg&quot;,&quot;height&quot;:675,&quot;width&quot;:1200,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;}}\" data-css=\"tve-u-17fc79cdfd5\" style=\"\" width=\"1200\" height=\"675\">\n\t\n\t<\/span>\n\t\n\t<p class=\"thrv_wrapper wp-caption-text thrv-inline-text\" data-selector=\"[data-css=&quot;tve-u-17f82e1e4cc&quot;] .wp-caption-text.thrv-inline-text\">\t \t\tBlick auf das Gotische Tor zwischen den beiden Pfarrh\u00e4usern<\/p>\n\t\n\n<\/div><div data-id=\"211\" data-caption=\"St. Petri-Stra\u00dfe, in den 1960er Jahren - die Fachwerkh\u00e4user links stehen nicht mehr, rechts befindet sich heute ein Neubau. Postkarte Archiv Wegemuseum\" data-position=\"2\/5\" data-index=\"1\" class=\"thrv_wrapper tve_image_caption no_style masonry-brick\" data-selector=\"[data-css=&quot;tve-u-17f82e1e4cc&quot;] .thrv_wrapper.tve_image_caption\" style=\"position: absolute; left: 0px; top: 532.883px;\">\n\t<span class=\"tve_image_frame\">\n\t\n\t\t<img decoding=\"async\" class=\"tve_image wp-image-211\" alt=\"St. Petristr.\/Gotisches Tor: Postkarte\" data-id=\"211\" title=\"testtour-08-VI 573 KS 15_1200\" src=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-VI-573-KS-15_1200-1024x722.jpg\" data-src=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-VI-573-KS-15_1200-1024x722.jpg\" loading=\"lazy\" data-sizes=\"{&quot;thumbnail&quot;:{&quot;height&quot;:150,&quot;width&quot;:150,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-VI-573-KS-15_1200-150x150.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;medium&quot;:{&quot;height&quot;:212,&quot;width&quot;:300,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-VI-573-KS-15_1200-300x212.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;large&quot;:{&quot;height&quot;:722,&quot;width&quot;:1024,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-VI-573-KS-15_1200-1024x722.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;full&quot;:{&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-VI-573-KS-15_1200.jpg&quot;,&quot;height&quot;:846,&quot;width&quot;:1200,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;}}\" data-css=\"tve-u-17fc79cdfd7\" style=\"\" width=\"1200\" height=\"846\">\n\t\n\t<\/span>\n\t\n\t<p class=\"thrv_wrapper wp-caption-text thrv-inline-text\" data-selector=\"[data-css=&quot;tve-u-17f82e1e4cc&quot;] .wp-caption-text.thrv-inline-text\">\t \t\tSt. Petri-Stra\u00dfe, in den 1960er Jahren - die Fachwerkh\u00e4user links stehen nicht mehr, rechts befindet sich heute ein Neubau. Postkarte Archiv Wegemuseum<\/p>\n\t\n\n<\/div><div data-id=\"209\" data-caption=\"Foto ca. 1903 - Thieleckes Hotel, auch Hotel &quot;Zum schwarzen Adler&quot;, der Adler ist ausgestellt im Raum 19. Jahrhundert, Wegemuseum\" data-position=\"3\/5\" data-index=\"2\" class=\"thrv_wrapper tve_image_caption no_style masonry-brick\" data-selector=\"[data-css=&quot;tve-u-17f82e1e4cc&quot;] .thrv_wrapper.tve_image_caption\" style=\"position: absolute; left: 0px; top: 1190.87px;\">\n\t<span class=\"tve_image_frame\">\n\t\n\t\t<img decoding=\"async\" class=\"tve_image wp-image-209\" alt=\"St. Petristr.\/Gotisches Tor: Postkarte Thieleckes Hotel, ausgestellt im Raum 19. 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Jahrhundert, Wegemuseum \t\t \t<\/p>\n\t\n\n<\/div><div data-id=\"208\" data-caption=\"Ecke Markt\/St. Petri-Stra\u00dfe vor Bau der Umgehungsstra\u00dfe in den 1960er Jahren, &nbsp;Postkarte Archiv Wegemuseum\" data-position=\"4\/5\" data-index=\"3\" class=\"thrv_wrapper tve_image_caption no_style masonry-brick\" data-selector=\"[data-css=&quot;tve-u-17f82e1e4cc&quot;] .thrv_wrapper.tve_image_caption\" style=\"position: absolute; left: 0px; top: 1791.78px;\">\n\t<span class=\"tve_image_frame\">\n\t\n\t\t<img decoding=\"async\" class=\"tve_image wp-image-208\" alt=\"St. Petristr.\/Gotisches Tor: Postkarte\" data-id=\"208\" title=\"testtour-08-SF 110_1200\" src=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-SF-110_1200-1024x671.jpg\" data-src=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-SF-110_1200-1024x671.jpg\" loading=\"lazy\" data-sizes=\"{&quot;thumbnail&quot;:{&quot;height&quot;:150,&quot;width&quot;:150,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-SF-110_1200-150x150.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;medium&quot;:{&quot;height&quot;:197,&quot;width&quot;:300,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-SF-110_1200-300x197.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;large&quot;:{&quot;height&quot;:671,&quot;width&quot;:1024,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-SF-110_1200-1024x671.jpg&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;},&quot;full&quot;:{&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/testtour-08-SF-110_1200.jpg&quot;,&quot;height&quot;:786,&quot;width&quot;:1200,&quot;orientation&quot;:&quot;landscape&quot;}}\" data-css=\"tve-u-17fc79cdfda\" style=\"\" width=\"1200\" height=\"786\">\n\t\n\t<\/span>\n\t\n\t<p class=\"thrv_wrapper wp-caption-text thrv-inline-text\" data-selector=\"[data-css=&quot;tve-u-17f82e1e4cc&quot;] .wp-caption-text.thrv-inline-text\">\t \t\tEcke Markt\/St. Petri-Stra\u00dfe vor Bau der Umgehungsstra\u00dfe in den 1960er Jahren, &nbsp;Postkarte Archiv Wegemuseum<\/p>\n\t\n\n<\/div><div data-id=\"210\" data-caption=\"Die alte Superintendentur, heute Wohnhaus. 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Das Haus wurde im Jahre 2004 umfassend denkmalgerecht saniert.Foto: Erik-Jan Ouwerkerk<\/p>\n\t\n\n<\/div><\/div><\/div><\/div>\n<\/div><div class=\"thrv_wrapper thrv-columns\" style=\"--tcb-col-el-width: 920;\"><div class=\"tcb-flex-row v-2 tcb--cols--2\"><div class=\"tcb-flex-col\" style=\"\" data-css=\"tve-u-183e6807fed\"><div class=\"tcb-col\"><div class=\"tcb-clear\" data-css=\"tve-u-183e6807ff0\"><div class=\"thrv_wrapper thrv-button thrv-button-v2 tcb-local-vars-root tcb-with-icon\" data-button-style=\"btn-tpl-61285\" data-css=\"tve-u-183e6807fe5\" data-tcb_hover_state_parent=\"\"><div class=\"thrive-colors-palette-config\" style=\"display: none !important\">__CONFIG_colors_palette__{\"active_palette\":0,\"config\":{\"colors\":{\"ab5e8\":{\"name\":\"Main Accent\",\"parent\":-1},\"0f748\":{\"name\":\"Accent Dark\",\"parent\":\"ab5e8\",\"lock\":{\"saturation\":1}}},\"gradients\":[]},\"palettes\":[{\"name\":\"Default\",\"value\":{\"colors\":{\"ab5e8\":{\"val\":\"var(--tcb-skin-color-24)\"},\"0f748\":{\"val\":\"rgb(3, 2, 2)\",\"hsl_parent_dependency\":{\"h\":356,\"l\":-0.16,\"s\":0.27}}},\"gradients\":[]},\"original\":{\"colors\":{\"ab5e8\":{\"val\":\"rgb(19, 114, 211)\",\"hsl\":{\"h\":210,\"s\":0.83,\"l\":0.45,\"a\":1}},\"0f748\":{\"val\":\"rgb(12, 17, 21)\",\"hsl_parent_dependency\":{\"h\":206,\"s\":0.27,\"l\":0.06,\"a\":1}}},\"gradients\":[]}}]}__CONFIG_colors_palette__<\/div>\n\t\n\t<a href=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/etappe\/tourismus\/stadtrundgang\/07-heiliggeist-hospital\/\" class=\"tcb-button-link tcb-plain-text\"><span class=\"tcb-button-icon\">\n\t<div class=\"thrv_wrapper thrv_icon tve_no_drag tve_no_icons tcb-icon-inherit-style\" data-css=\"tve-u-183e6807fe9\" data-tcb_hover_state_parent=\"\"><svg class=\"tcb-icon\" viewBox=\"0 0 24 24\" data-id=\"icon-chevron_left-duotone\" data-name=\"\" style=\"\"><path fill=\"none\" d=\"M0 0h24v24H0V0z\"><\/path><path d=\"M15.41 7.41L14 6l-6 6 6 6 1.41-1.41L10.83 12l4.58-4.59z\"><\/path><\/svg><\/div>\n<\/span>\n\n\t\t<span class=\"tcb-button-texts\"><span class=\"tcb-button-text thrv-inline-text\">Zur\u00fcck<\/span><\/span>\n\t<\/a>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"tcb-flex-col\" data-css=\"tve-u-183e6807fee\"><div class=\"tcb-col\"><div class=\"tcb-clear\" data-css=\"tve-u-183e6807fef\"><div class=\"thrv_wrapper thrv-button thrv-button-v2 tcb-local-vars-root tcb-with-icon tcb-flip\" data-button-style=\"btn-tpl-61285\" data-css=\"tve-u-183e6807fea\"><div class=\"thrive-colors-palette-config\" style=\"display: none !important\">__CONFIG_colors_palette__{\"active_palette\":0,\"config\":{\"colors\":{\"ab5e8\":{\"name\":\"Main Accent\",\"parent\":-1},\"0f748\":{\"name\":\"Accent Dark\",\"parent\":\"ab5e8\",\"lock\":{\"saturation\":1}}},\"gradients\":[]},\"palettes\":[{\"name\":\"Default\",\"value\":{\"colors\":{\"ab5e8\":{\"val\":\"var(--tcb-skin-color-24)\"},\"0f748\":{\"val\":\"rgb(3, 2, 2)\",\"hsl_parent_dependency\":{\"h\":356,\"l\":-0.16,\"s\":0.27}}},\"gradients\":[]},\"original\":{\"colors\":{\"ab5e8\":{\"val\":\"rgb(19, 114, 211)\",\"hsl\":{\"h\":210,\"s\":0.83,\"l\":0.45,\"a\":1}},\"0f748\":{\"val\":\"rgb(12, 17, 21)\",\"hsl_parent_dependency\":{\"h\":206,\"s\":0.27,\"l\":0.06,\"a\":1}}},\"gradients\":[]}}]}__CONFIG_colors_palette__<\/div>\n\t\n\t<a href=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/etappe\/tourismus\/stadtrundgang\/09-kirche-st-peter-und-paul\/\" class=\"tcb-button-link tcb-plain-text\"><span class=\"tcb-button-icon\">\n\t<div class=\"thrv_wrapper thrv_icon tve_no_drag tve_no_icons tcb-icon-inherit-style tcb-local-vars-root tcb-icon-display\" data-css=\"tve-u-183e6807feb\"><svg class=\"tcb-icon\" viewBox=\"0 0 24 24\" data-id=\"icon-chevron_right-duotone\" data-name=\"\"><path fill=\"none\" d=\"M0 0h24v24H0V0z\"><\/path><path d=\"M10 6L8.59 7.41 13.17 12l-4.58 4.59L10 18l6-6-6-6z\"><\/path><\/svg><\/div>\n<\/span>\n\n\t\t<span class=\"tcb-button-texts\"><span class=\"tcb-button-text thrv-inline-text\">Weiter<\/span><\/span>\n\t<\/a>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"thrv_wrapper tve_image_caption\" data-css=\"tve-u-183e6ef7ea4\"><span class=\"tve_image_frame\"><img decoding=\"async\" class=\"tve_image wp-image-1291\" alt=\"Stadtrundgang Karte Gesamtansicht\" data-id=\"1291\" data-init-width=\"1810\" data-init-height=\"2560\" title=\"Stadtrundgang-Karte-Gesamtansicht\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/wegemuseum-ontour.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Stadtrundgang-Karte-Gesamtansicht-scaled.jpg\" data-width=\"920\" data-height=\"1301\" width=\"920\" height=\"1301\"><\/span><p class=\"thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text\">Stadtrundgang Karte Gesamtansicht<\/p><\/div>","tve_custom_css":"@media (min-width: 300px){[data-css=\"tve-u-17f82e1e4cc\"] { --tve-gallery-columns: 1; 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