19 Schiffahrt

Stadtrundgang

19. Etappe

Die Dosse war im Mittelalter schiffbar

Das Alter des Hafens ist aufgrund dendrochronologischer Untersuchung der Uferbefestigungspfosten auf das Jahr 1116 datiert. Die Dosse war im Mittelalter noch schiffbar, über die Flüsse Ilmenau, Havel und Dosse wurde aus der Gegend von Lüneburg Salz nach Wusterhausen gebracht.

Die jetzige Dossestraße existierte damals noch nicht, dort befand sich der Zufluss zum Hafen. Auf Höhe der Kyritzer Straße, am Eingang zur Schifffahrt befand sich ein Zollhaus und auf der Südseite standen die Lagerhäuser. 

Das Salz war im Mittelalter ein kostbares Handelsgut worauf Zoll erhoben wurde. Wusterhausen war im Besitz der Zollgerechtigkeit, was der Stadt erheblichen Wohlstand einbrachte, sichtbares Zeichen dafür ist noch heute die mächtige Sankt Peter -  und Paulkirche.

1560 erließ der Brandenburgische Kurfürst ein Einfuhrverbot für „ausländisches" Salz.

Der Kurfürst  strebte an, sein Gebiet mit einheimischem Salz zu versorgen. Es wurden Versuche unternommen, Salz aus einer sich bei Beelitz befindlichen Saline zu fördern. Die Versuche schlugen fehl, viele Städte erhielten das Recht des Salzhandels zurück, Wusterhausen war nicht dabei.

Stadtrundgang Karte Gesamtansicht

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