Ein Thron aus Kamerun

Die Abenteuer des Dr. Ipscher

Die Ausstellung

Übersicht

Die Ausstellung, die hier als digitale Dauerausstellung sowie ab 20. September 2025 als Sonderausstellung im Wegemuseum zu sehen ist, basiert auf dem Nachlass des Militärarztes Dr. Georg Ipscher. Er war von 1900 bis 1903 in der deutschen Kolonie Kamerun als Chefarzt der „Kaiserlichen Schutztruppe“ tätig.

Das Dokument verwendet bewusst Anführungszeichen bei den Begriffen „Thron“ und „Abenteuer“, da die Beweggründe von Dr. Ipscher nicht bekannt sind und der „Thron“ lediglich ein speziell für ihn angefertigtes Souvenir ist. Es wird auch darauf hingewiesen, dass einige Originaldokumente diskriminierende und menschenverachtende Formulierungen enthalten, die jedoch im Kontext der jeweiligen Zeit gezeigt werden und nicht die Meinung der Ausstellungsmacher widerspiegeln.

Die Ausstellung beleuchtet verschiedene Aspekte von Dr. Ipschers Leben und seiner Zeit in Kamerun:


  • Biografie: Informationen über seine Militärkarriere und sein Leben in Wusterhausen.


  • Familie: Details über seine Vorfahren, die Hugenotten und Salzburger Exulanten waren, sowie seine Schwester Hedwig und andere Verwandte.


  • Gesellschaftliche Rollen: Ipscher war ein aktives Mitglied in verschiedenen Kriegervereinen, im Stadtrat sowie in anderen Vereinen. Ein Nachruf beschreibt ihn als „Helfer in der Not und ein Freund der Armen“.


  • Reise nach Kamerun: Die Ausstellung verfolgt seine Seereise im Jahr 1900 mit dem Dampfschiff „Ernst Woermann“, benennt Weggefährten und zeigt Fotos von den Stationen der Reise.


  • Kolonialzeit: Die Ausstellung behandelt die deutsche Kolonialgeschichte in Kamerun und zeigt Fotos der Schutztruppe und ihrer „Expeditionen“.


  • Ausstellungsobjekte: Im Mittelpunkt stehen der „Thron“ und die Haut eines Krokodils, die aus Ipschers Sammlung stammen.
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Dr. Ipscher in Wusterhausen/Dosse.

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Foto von vier Menschen, die vermutlich in engem Zusammenhang mit Dr. Ipscher standen. Fotostudio Kamerun.

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In der „Wunderkammer“ der Dauerausstellung. .Krokodilhaut ohne Kopf – Nilkrokodil, Art nicht näher bestimmt

Förderung

Ein Projekt im Rahmen von »Welten verbinden – Kulturland Brandenburg 2024/2025«

Kulturland Brandenburg 2024/2025 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg.

Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen und der Investitionsbank des Landes Brandenburg.

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